Leider fällt die 1. Mitgliederversammlung am 29. November 2021 aus.

Ein Nachholtermin voraussichtlich im März wird noch bekannt gegeben.

Liebe Eltern,

leider führt die aktuelle Situation mit 2G für Versammlungen dazu, dass wir die Mitgliederversammlung mit Wahl nicht wie geplant durchführen können.
Wir haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, den Termin auf März 2022 zu verschieben. Der genaue Termin wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.

Bitte entschuldigt die kurzfristige Absage und informiert Eltern, die geplant hatten zu kommen.

(Absage als PDF)

Einladung zur 1. Mitgliederversammlung im Schuljahr 2021/2022 am 29. November 2021 um 19:00 Uhr im Forum der Friedrich Spee Gesamtschule, Weißdornweg 6, 33100 Paderborn


Liebe Eltern,

in NRW können sich die Schulpflegschaften der Schulen auf kommunaler Ebene zusammenschließen und ihre Interessen gegenüber dem Träger (Stadt Paderborn) und der Schulaufsicht (Schulamt) vertreten. Für die Schulen der Stadt Paderborn ist dies die Stadtschulpflegschaft Paderborn.

In der letzten Zeit hat natürlich auch uns die Pandemie mit all ihren Auswirkungen auf Schule in Atem gehalten. Lernen auf Distanz, Digitalisierung, Unterricht unter Corona-Bedingungen und weitere Themen haben uns massiv beschäftigt.

Schulpflegschaftsvorsitzende*r, Vertreter*innen für die Stadtschulpflegschaft als auch interessierte Eltern der Schulen in Paderborn sind herzlich eingeladen.

Achtung Update: Bitte beachtet die aktuellen 2G-Regelungen. Sollten sich die Vorgaben noch ändern, werden wir diese entsprechend umsetzen.


Tagesordnung

  • 2G-Kontrolle, Anmeldung, Entrichtung eines Kostenbeitrags zur SSP (5 € pro Schule).
  • Eröffnung der Versammlung, Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 28.10.2019 und Kassenbericht.
  • Wahl des Vorstandes
    • Vorstellung des Wahlverfahrens
    • Wahlen der Elternvertreter/innen für den Vorstand
    • Vorstellung der gewählten Vertreter/innen
  • Inhaltliche Diskussion möglicher Schwerpunkte der Stadtschulpflegschaft für die nächsten Monate, wie z.B.:
    • Digitalisierung
    • Busverkehr
    • Medien, Sicherheit
    • Gesundheit
  • Sonstiges

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und interessante Diskussionen!

(Einladung als PDF)

Paderborn hat mit dem Projekt Lernstatt 2020 eine Plattform zur digitalen Unterstützung des Präsenzunterricht geschaffen. Bei der Schulschließung im ersten Lockdown im März 2020 diente die Lernstatt-Plattform dazu, die Kommunikation aufrecht  zu erhalten und Aufgaben und Übungen an die Schüler*innen zu verteilen. Dabei zeichnete sich schnell ab, dass die Lernplattform nicht auf die Anforderungen des Lernens auf Distanz für E-Mail-Versand, Dokumentenaustausch und Videokonferenz ausgerichtet war.

Trotz verstärkter Bemühungen seitens der Stadt Paderborn im letzten Jahr die Stabilität der Plattform zu erhöhen, kommt es leider auch in der aktuellen Lockdown-Phase nach wie vor zu Überlastungen beim E-Mail-Versand und Datenaustausch. Die Plattform ist daher für den Distanzunterricht immer noch nicht durchgehend nutzbar. Hinzu kommt, dass Videokonferenzen selbst in kleinen Gruppen nicht stabil abgehalten werden können.
Viele Familien mit schulpflichtigen Kindern fühlten sich wieder in die Zeit des ersten Lockdowns vor 10 Monaten zurückversetzt: eingeschränkte und hin und wieder gestörte Kommunikation per E-Mail, Aufgabenverteilung an der Schule, wenig Rückmeldungen und Feedback an die Schüler*innen, eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu den Lehrer*innen. Neben hervorragendem Engagement vieler Lehrer*innen erreichten uns aber auch traurige Schilderungen von Fällen, wo diese bis auf Einstellen von Aufgaben sonst jegliche weitere  Kommunikation mieden.

Erfreulicherweise hat die Stadt seit der Ankündigung auf dem DigiLog im Juni letzten Jahres den Ausbau des Lernstatt-Angebots um die Plattform Microsoft Teams mit Unterstützung von Paderborner IT-Unternehmen vorangetrieben. Die an der Pilotierung beteiligten Schulen haben durchweg positive Erfahrungen mit der Nutzung der Teams-Plattform sammeln können und waren in der Lage, bereits in der ersten Woche der Lockdown-Verlängerung im Januar, Unterricht per Videokonferenz gruppenweise und stundenplanorientiert anzubieten. Zwar mussten alle Beteiligten - sowohl Schüler*innen, Lehrer*innen als auch Eltern - trotz einiger bereits erfolgter Gehversuche während der Quarantänezeit in die Nutzung der Plattform eingewiesen werden. Dies hat aber recht zügig funktioniert, so dass die Kinder bereits nach Ablauf der seitens des Ministeriums für die Schulen eingeräumten Organisationstage in regelmäßigem Turnus an Videokonferenzen mit ihren Lehrer*innen teilnehmen konnten.

Im Kern ersetzt eine Videokonferenz selbstverständlich nicht den Präsenzunterricht. Im Vergleich zur Lockdown-Situation im März letzten Jahres ist dies aber ein enormer Schritt zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen. Vieles, was wir als Eltern damals vermisst haben  -  Kontakt halten, Aufgabenverteilung und Feedback,  Fragenklärungen und Austausch in der Gruppe, aber auch Wissensvermittlung - lässt sich damit einfacher realisieren als rein per E-Mail, Telefon oder auch Brief. Nicht zuletzt erhalten die Kinder damit auch Tagesstruktur und gehen motivierter an die Aufgaben heran, nachdem sie im Onlineunterricht dazu die nötigen Impulse erhalten haben. Unter Nutzung von weiteren Tools wie Padlet und Untis  Messenger lässt sich ergänzend auch je Klasse die Verteilung von Wochen- und Tagesarbeitsplänen abbilden und die asynchrone Kommunikation realisieren. So sind hierfür die Kommunikation per E-Mail oder Übergabe von Arbeitsmaterialien am Schulfenster als auch der Austausch über WhatsApp nicht mehr erforderlich.

Die erarbeiteten Vorgehensweisen und die gesammelten Good Practices sollten aus unserer Sicht mit allen anderen Schulen geteilt und diese zur Nutzung angeregt werden. Die Technik hierfür sollte etabliert werden, damit die Bildungsgerechtigkeit gewahrt bleibt und die Schulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag adäquat nachkommen. Die dafür benötigten Foren zum Austausch unter den Schulen existieren bereits. Es fehlt aber derzeit an der erforderlichen Bereitstellung der Teams-Infrastruktur für alle Schulen der Stadt. In der offiziellen
Pressemitteilung der Stadt vom 9. Oktober 2020 Die „Lernstatt Paderborn“ wird erweitert | Stadt Paderborn hieß es noch, dass bereits nach den Herbstferien die Ausstattung der restlichen 35 Schulen hätte erfolgen können und sich dazu ein Starterpaket für einen schnellen Einstieg in Entwicklung befände. Nun fragen wir Eltern uns, warum andere, an der Pilotierung nicht teilnehmende Schulen, noch immer nichts davon haben. Umso weniger verwundert es, dass die Schulen notgedrungen nach alternativen Lösungen Ausschau halten, wie zuletzt im NW-Artikel Paderborner Schulen nutzen Alternativen zur Lernstatt - nw.de vom 13.01.2021 berichtet wurde.

Die Stadtschulpflegschaft Paderborn fordert, dass seitens des Schulträgers ein konsequentes Umdenken stattfindet: Wenn mit eigenen Mitteln eine stabile Plattform für Videokonferenzen und Datenaustausch nicht sichergestellt werden kann, so soll der Ausbau der pilotierten Teams-Plattform weiter vorangetrieben werden, um alle Schulen der Stadt daran teilhaben zu lassen. Des Weiteren soll an vielen Schulen auch die vorhandene Netz-Infrastruktur – Internetanbindung, WLAN etc. – überprüft und nachgebessert werden. Denn immer wieder sind Kinder in der Notbetreuung vom Distanzunterricht abgeschnitten oder Lehrer*innen können von der Schule aus keinen Distanzunterricht anbieten, weil eine zu geringe Bandbreite des Internetanschlusses oder mangelnde WLAN-Versorgung in der Schule die Teilnahme an bzw. die Durchführung einer Videokonferenz unmöglich machen.
Die Schulen sollten ihre Vorgehensweisen im Distanzlernen sowohl schulintern als auch schulübergreifend vereinheitlichen. Häufig wird seitens der Eltern davon berichtet, dass sogar an ein  und derselben Schule verschiedene Jahrgänge recht unterschiedlich das Distanzlernen gestalten: Videokonferenzen bei den einen, reine Arbeitszettelverteilung bei den anderen.

Nicht zuletzt wünschen wir uns als Eltern auch mehr engagierte Lehrer*innen, die für die Schüler*innen sichtbar, ansprechbar und um Rückmeldungen und Feedback von den Schüler*innen bemüht sind und die sich auch trotz aller Widrigkeiten in der aktuellen Situation am Aufbau von kreativen Lösungen zur Durchführung des Unterrichts auf Distanz beteiligen.

Unser Dank gilt allen engagierten Lehrkräften und Schulleitungen in den Schulen. Überall da, wo es möglich ist, sind wir als Eltern bereit mit anzupacken und zu helfen, damit die Bildung trotz Corona weiter geht.

Seit Mitte März hat die Corona-Pandemie die Welt verändert. Die Schulen sind deutschlandweit geschlossen und wir Eltern müssen uns seither neben der Organisation der eigenen Berufstätigkeit mit dem Thema Home-Schooling auseinandersetzen. Dieses bestand bisher primär darin, dass die Klassenlehrer Arbeitsmaterial meistens für Wiederholung zur Abholung an der Schule, per E-Mail an die Eltern und an einigen Stellen auch über die Schul-Clouds verteilten. Die Kinder und Eltern waren ab dem Moment dann nicht selten sich selbst überlassen.

Wenn es auch sicherlich nachvollziehbar war, dass in den Wochen vor den Osterferien keine besseren Konzepte zum Umgang mit der aktuellen Situation zur Verfügung standen, ist es aus Sicht der Eltern im Großen und Ganzen sehr enttäuschend, wie wenig sich diesbezüglich auch nach 5 Wochen – am Ende der Osterferien getan hat.

Nun steht die Öffnung der Schulen wieder an – vermutlich rollierend und tageweise - und nach wie vor gibt es kein Konzept, welches die aktuelle Situation mit Home-Schooling adäquat adressiert.

Wenngleich einige sehr engagierte Lehrkräfte, Schulleitungen und Kollegien sicherlich vorbildlich handeln und über Grenzen hinaus gehen, um optimale Lernbedingungen für Schüler und Schülerinnen zu ermöglichen, ist die allgemeine Situation mehr als unzureichend.

Die Stadtschulpflegschaft spricht hierbei sowohl das Land NRW als auch die Schulträger der Schulen in Paderborn und auch explizit die Schulleitungen an.

Viel zu häufig hören wir Eltern, was alles aus welchen Gründen nicht geht oder erst nach eingehender Prüfung funktionieren kann.

Niemand hat geprüft, ob Home-Schooling in der jetzigen Form funktioniert, weder Eltern noch Kinder wurden auf diese Form des Unterrichts vorbereitet. Es gab keine Phase der Konzeptentwicklung oder Zeit um Infrastruktur (IT, Internet usw.) aufzubauen.  Ebenso wenig wurden wir Eltern im Umgang mit Hard- und Software oder dem Lehrmaterial unserer Kinder geschult.

Schulen sind keine IT-Unternehmen, Lehrer keine IT-Spezialisten und das Schulsystem kein flexibel reagierendes Wirtschaftsunternehmen. Das ist genauso wahr, wie auch viele Eltern keine IT-Experten und keine ausgebildeten Pädagogen sind.

Wir Eltern erwarten von allen im Schulsystem verantwortlich handelnden Personen, pragmatische, kurzfristige und vorwärts gerichtete Lösungen, die ermöglichen statt verhindern.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!

Deshalb fordern wir als Stadtschulpflegschaft Paderborn:

Die Stadtschulpflegschaft Paderborn sieht die Entwicklung der letzten Jahre in Bezug auf die Verkehrssituation zu Abhol- und Bringzeiten mit Sorge. Obschon die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen nach wie vor zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmittel den Schulweg bestreiten, nimmt die Anzahl derer, die mit dem Elterntaxi gefahren werden scheinbar kontinuierlich zu.

Dies führt sowohl an Grundschulen aber auch an den weiterführenden Schulen zu einer hohen Verkehrsbelastung und teilweise gefährlichen Situationen für alle Beteiligten, insbesondere aber für die Kinder. Aber auch unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Diskussion zum Klimawandel und der berechtigten Anliegen der Schülerinnen und Schüler dahingehend (Fridays for Future), kann aus unserer Sicht die Zunahme des Individualverkehrs für den Schulweg keine Lösung sein.
Auch wenn wir verstehen, dass sich in Einzelfällen ein Verzicht auf einen persönlichen PKW Bring- und Abholservice schwierig gestaltet, appellieren wir an die Vorbildfunktion der Eltern.

Wir wünschen uns daher Konzepte, welche die Förderung der eigenständigen Bewältigung des Schulwegs durch die Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

In diesem Zusammenhang muss aber auch individuell die Situationen der einzelnen Schulen betrachtet werden, da ungünstige oder gefährliche Verkehrssituationen nicht ausschließlich durch Elterntaxis hervorgerufen werden.

Unter anderem möchten wir anregen, über eine weitere Bezuschussung des ÖPNVs für Schülerinnen und Schüler durch die Stadt Paderborn nachzudenken. Wir glauben, dass kostengünstigere oder sogar kostenlose ÖPNV-Nutzung die Verkehrsbelastung insgesamt nachhaltig reduzieren kann.